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Eigentlich ging es ja 'nur' um die Entwicklung leistungsfähiger Rechenhilfen. Um 1500 fertigte Herr Leonardo da Vinci erste Skizzen an. Brauchbare Geräte gab es dann ab 1621, z.B. Rechenschieber von William Ougthred, England, oder eine rechnende Uhr von Willhelm Schickard, Deutschland.

Um 1801 erfand Joseph-Marie Jacquard eine Webstuhlsteuerung mit einer Art Lochstreifen.

Obwohl diese Geräte mit einem ‚Computer‘ nichts gemeinsam hatten, schrieb bereits 1843 Augusta Ada von Lovelace über die Programmierung allgemein verwendbarer Maschinen.

Bald begann auch die systematische Erforschung der Elektrizität und 1919 entstand das erste Flip-Flop, ein Basisbaustein jedes Computers.

Man baute nun Rechengeräte, die mit Elektrizität funktionierten. Das hatte den Vorteil, daß die Geräte nicht nur sehr schnell, sondern auch wesentlich kleiner und somit handlicher waren, als ihre mechanischen Vorgänger. Pioniere waren Stibitz, 1937 USA oder Konrad Zuse, 1938, Deutschland.

Da die Schaltelemente dieser Geräte aber nur zwei Schaltzustände kannten (Relais betätigt, nicht betätigt) mußten nun alle Probleme in diese Form gebracht werden, aber Herr George Bool hatte schon 1847 mit der Entwicklung seiner symbolischen Logik die Grundlagen dafür geschaffen.

Um den deutschen Militärcode zu knacken baute Alan Turing und seine Kollegen 1943 eine Maschine, die als Schaltelement Elektronenröhren verwendete. Sie hieß ‚Colossus‘.

Nach dem zweiten Weltkrieg ging dann plötzlich alles ganz schnell.

1946 ENIAC, erster allgemein verwendbarer Computer (wurde aber hauptsächlich militärisch genutzt), 1948 UNIVAC 1, 1949 EDSAC, 1952 entstand der erste Computer, der nicht nur Daten in seinem Speicher ablegte, sondern auch Programme, 1956 wurde die Programmiersprache FORTRAN entwickelt, 1963 kam mit der PDP8 erstmals ein kleiner und (vergleichsweise) billiger Rechner auf den Markt. Dadurch konnten erstmals Computer für Steuerungs- und Überwachungsaufgaben eingesetzt werden (Raumfahrt). Ab 1970 standen mit der PDP11 Familie Geräte zur Verfügung, die sowohl in der reinen Informationsverarbeitung als auch in der Steuerungstechnik einsetzbar waren.

1981 kam der erste IBM PC auf den Markt und es begann die Entwicklung des ‚WorldWideWeb‘ und 1990 ging der erste Webserver online  (CERN, Schweiz).

Ab 1999 liefen die Computer mit Taktraten > 1GHz.

Man hatte somit die Arbeitsgeschwindigkeit in 62 Jahren um den Faktor 1 000 000 000 gesteigert.

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